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NABU Wolfenbuettel

Dies sind die Internetseiten vom
NABU Wolfenbüttel.

Wir untersuchen Bodentiere!

Aktion für Kinder ab 6 Jahre am Samstag, 21. Mai 2016, weiterlesen...

Die Storchenfreunde Hedeper bitten um Mithilfe!

Nachdem das Storchenpaar in Hedeper nun komplett ist, sollten in den nächsten Wochen die nichtbrütenden Storchengruppen in der Gegend auftauchen.
Hier ist es wichtig so viele wie möglich zu erfassen und evtl. Ringablesungen vorzunehmen.
Auch Neuansiedlungen im LK WF sind möglich. Insbesondere in den Flussniederungen von Oker und Ilse rasten regelmäßig diese Gruppen.

Hierbei ist Ralf Isensee auf Hinweise angewiesen und nimmt diese gern unter Tel. 05336/8722 oder berufl. 05336/216 entgegen.
Wichtig hierbei ist eine zeitnahe Meldung, am besten sofort bei Sichtung, weil die Störche oftmals nur wenige Stunden rasten.
Ringablesungen werden an den zuständigen Weißstorchbeauftragten Herrn Fiedler sowie an die staatl. Vogelwarten gemeldet.

Hier geht es zum Storchenpaar in Hedeper

Der Stieglitz, NABU Vogel des Jahres 2016
Botschafter für mehr Farbe und Artenvielfalt
Foto: rspb-images.com Laurie_Campbell

Stieglitz_Laurie_Campbell

Warum ist der Stieglitz
Vogel des Jahres 2016?

NABU und LBV haben den Stieglitz zum „Vogel des Jahres 2016“ gekürt. Mit ihm soll der fortschreitende Strukturverlust in unserer Kulturlandschaft ins Blickfeld gerückt werden. Er ist Botschafter für mehr Artenvielfalt und Farbe in Agrarräumen und Siedlungsbereichen.

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und sein bayerischer Partner, der Landesbund für Vogelschutz (LBV), haben den Stieglitz (Carduelis carduelis) zum „Vogel des Jahres 2016“ gewählt. Auf den Habicht, Vogel des Jahres 2015, folgt damit ein Singvogel, der zu den farbenfrohesten Vögeln Deutschlands zählt. Der auch Distelfink genannte Stieglitz steht für vielfältige und farbenfrohe Landschaften, denn er ernährt sich vornehmlich von den Samen zahlreicher verschiedener Blütenpflanzen, Gräser und Bäume. Bunte Landschaften mit ausreichend Nahrung gibt es jedoch immer weniger, daher ist der Bestand des Stieglitzes in Deutschland in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen. „Allein in der Agrarlandschaft sind seit 1994 fast 90 Prozent aller Brachflächen mit ihrer heimischen Artenvielfalt verloren gegangen. Auch Randstreifen mit Blumen und Wildkräutern an Feldern und Wegen werden immer weniger und artenärmer. Im Siedlungsraum verschwinden wildblumenreiche Brachflächen, öffentliches und privates Grün wird zu intensiv gepflegt, Wildkrautvielfalt gar weggespritzt. Für unseren Jahresvogel wird es in Deutschland inzwischen eng“, sagte NABU-Vizepräsident Helmut Opitz. Es gebe viele Möglichkeiten, den Lebensraum des farbenfrohen Finken zu erhalten. Schon kleine unbelassene Ecken in Gärten, an Sport- und Spielplätzen, Schulen, Ackerflächen oder Straßenrändern, trügen dazu bei.

Wegen seiner Farbenpracht und Sangeskunst war der Stieglitz lange Zeit ein beliebter Käfigvogel. „Überregional kann nur eine Reform der bestehenden EU-Agrarverordnungen und -Förderinstrumente den Verlust landwirtschaftlicher Brachflächen stoppen. Aber auch in Städten und Gemeinden werden Konzepte benötigt, damit es mehr Wildnis am Straßenrand und auf grünen Flächen gibt“, sagte der LBV-Vorsitzende Norbert Schäffer. Auch private Gärtner können sich für den Erhalt von Lebensräumen des Stieglitzes einsetzen. Das Anlegen von Blühflächen mit heimischen Wildkräutern sowie Obstbäumen und der Verzicht auf Pestizide helfen dem zierlichen Finken.
Der Bestand des Stieglitzes hat in Deutschland laut den Daten des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten von 1990 bis 2013 um 48 Prozent abgenommen. Offizielle Schätzungen gehen derzeit von 305.000 bis 520.000 Brutpaaren in Deutschland aus. Stieglitze leben sowohl auf dem Land als auch in Siedlungen, solange es einen geeigneten Brutplatz und genug Nahrung gibt. Diese findet er an Acker- und Wegrainen, auf Brachen oder in Parks und Gärten. Knapp 60 Prozent des bundesweiten Bestandes leben im Siedlungsraum, die restlichen 40 Prozent in der Agrarlandschaft.

Gleichzeitig mit der Verkündung des „Vogel des Jahres“ starten der NABU und der LBV die Aktion „Bunte Meter für Deutschland“. Möglichst viele Meter wildkrautreicher Grünflächen sollen als neue Lebensräume für den Stieglitz und andere Singvögel geschaffen oder erhalten werden.

Impressum:

Naturschutzbund Deutschland
Kreisgruppe Wolfenbüttel e. V.
Räubergasse 6a
38302 Wolfenbüttel
Telefon: 0 53 31 / 7 43 59
E-Mail:
info@nabu-wf.de

Vertretungsberechtigter Vorstand:
Horst Ehlers, Vorsitzender
Eckart Prause, 2. Vorsitzender
Registergericht: Amtsgericht Wolfenbüttel
Registernummer: VR 780

Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 10 Absatz 3 MDStV: Ehrhard Dette

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